Ein US-Bundesgericht hat ein abschliessendes Urteil gefällt, das bestätigt, dass XRP kein Wertpapier ist, wenn es an Privatanleger auf offenen Märkten verkauft wird, und bringt damit den jahrelangen Rechtsstreit zwischen Ripple Labs und der SEC zu einem endgültigen Abschluss.
Das Urteil kam zu dem Schluss, dass “programmatische Verkäufe von XRP an Privatkäufer am Sekundärmarkt keine Anlageverträge im Sinne des Howey-Tests darstellen.” Ripple-CEO Brad Garlinghouse nannte es “einen Wendepunkt für die gesamte Kryptobranche.”
Coinbase kündigte innerhalb weniger Stunden nach dem Urteil an, den Token wieder zu listen. Kraken, Gemini und eToro folgten innerhalb weniger Tage. Analysten schätzten, dass die kollektive Wiederlistung auf grossen US-Plattformen ein tägliches XRP-Handelsvolumen von 2–4 Milliarden Dollar hinzufügen könnte.
XRP stieg in der Woche nach dem Urteil um über 40%, bevor es konsolidierte. Auf seinem Höhepunkt erreichte der Token kurzzeitig wieder das Niveau von $2.70 — seinen höchsten Kurs seit drei Jahren. Institutionelle Anleger, die XRP aufgrund regulatorischer Unsicherheit gemieden hatten, prüfen den Vermögenswert Berichten zufolge erneut.
